Steuerungstechnik

Im Bereich der Intralogistik kommt es zu immer höheren Umschlagszahlen bei gleichzeitig steigender Fragmentierung des Warensortiments. Um diese Komplexität zu beherrschen sind Steuerungssysteme notwendig, die sich individuellen an die jeweiligen intralogistischen Prozesse und Anforderungen anpassen lassen. Ganz egal ob Sie eine zentrale Anlagensteuerung bevorzugen oder eine hochflexible, dezentrale Lösung, das next intralogistics Steuerungsportofolio deckt alle Anwendungsbereiche ab.

FlexBox – Plug & Play- Fördertechnologie

Einzelne Fördermodule werden wie in einem Baukastensystem per Plug & Play zusammengesteckt und miteinander verbunden. Nach Anschluss an das Stromnetz sind die Module sofort einsatzbereit und der Materialfluss wird vollständig von der dezentralen Logik geregelt. Im Gegensatz zu klassischen Förderanlagen, die mit konventionellen SPS-Steuerungen aufgebaut sind, kann mit der FlexBox die zeit- und kostenintensive Planung und Inbetriebnahme entfallen oder stark reduziert werden. Der Aufbau von Förderstrecken wird somit kinderleicht.

Integrierte Materialflussrechner

Der dezentral arbeitende Steuerungsalgorithmus der FlexBox ermittelt selbstständig das Layout der Anlage und plant Transportwege autonom. Über Schnittstellen erfolgt die Kommunikation mit übergeordneten Systemen. Selbst ein Ausfall von Komponenten wird erkannt und automatisch nach Ausweichrouten gesucht, wodurch sich das System selbst regeneriert.

Maximale Flexibilität

Fördermodule die mit einer FlexBox ausgestattet sind, können selbst bei umfangreichen Layoutänderungen, stets wiederverwendet werden. Intralogistiksysteme lassen sich somit in kürzester Zeit erweitern oder umbauen, ohne dass es zu langen Stillständen des Gesamtsystems kommt oder bestehende Investitionen verloren gehen.

Steuerung nach dem Prinzip der Industrie 4.0

Managen Sie Ihre Anlage ganz nach dem Prinzip von Industrie 4.0 – einfach und bequem vom Tablet oder Smartphone aus. Der auf HTML 5 basierende, plattformunabhängige Steuerungs-Konfigurator ermöglicht Ihnen die Visualisierung des aktuellen Anlagenlayouts, Abfrage von Informationen zu einzelnen Fördermodulen, Wahl des Betriebsmodus der Anlage oder die Definition von Materialfluss-Routen.


MCC Modul - intelligente Steuerung von 24V-Fördertechnik

Das next intralogistics MCC Modul bietet eine intelligente Lösung für die flexible Steuerung einzelner Antriebsrollen nach dem Prinzip der Industrie 4.0. Es ermöglicht die Automatisierung von 24V-Förderanlagen mit und ohne übergeordneter Steuerung. Integrierte Förderlogiken erlauben eine, autonome und dezentrale Realisierung von zentralen Steuerungsfunktionen.

SPS-Relais-Modus

Im SPS-Relais-Modus agiert das Modul als Relais einer SPS. Die Ansteuerung der angebundenen Antrieb und Auswertung der verbundenen Sensoren erfolgt bequem via CAN-Bus (CANopen).

Autonomer Modus (Staulogik)

Im autonomen Modus können die Module einer Förderstrecke ohne externe oder übergeordnete Steuerung eine Staufördererstrecke abbilden. Die Module werden hierzu via CAN-Bus miteinander verbunden.

Einfache Installation und Inbetriebnahme

Konfigurieren Sie komplette Förderstrecken bequem zentral mit CANopen oder nutzen Sie die alternative Möglichkeit ausgebauten Modulen kontaktlos via NFC-Schnittstelle zu parametrieren. Module können somit schon vor dem Einbau konfiguriert und verkürzte Inbetriebnahmezeiten realisiert werden.

Offener Standard

CANopen ist ein offener Standard, der von führenden Unternehmen im Bereiche der Automatisierungstechnik entwickelt wurde nach EN 50325-4 genormt ist.

Vorteile des MCC Moduls


  • Einfache Installation und Inbetriebnahme
  • Dezentrale Steuerung staudruckloser Förderer
  • Echtzeit-Kommunikation via CAN-Bus
  • Zuverlässig und industrietauglich nach IP54
  • Förderstrecken modular erweiterbar
  • Kontinuierliche Verbesserung durch Softwareupdates

AS-i – Der Klassik für die Anbindung von Sensoren und Aktuatoren

Mit dem AS-Interface (AS-i) steht ein standardisiertes und offenes Bus-System zur Verfügung, dass eine einfache und sichere Anbindung der Feldgeräte, wie Sensoren und Aktuatoren, an die übergeordnete Anlagensteuerung ermöglicht.

Einfache Verkabelung

Das AS-Interface ermöglicht die Übertragung von Signalen und Energie auf einer gemeinsamen, durchgängigen Bus-Leitung. Die Anbindung der Geräte erfolgt via Durchdringungstechnik, Verkabelungsaufwände zwischen Anlagensteuerung und Feldgeräten lassen sich somit auf ein Minimum reduzieren.

Offener Standard

Das AS-Interface ist ein offener Standard, der von führenden Unternehmen im Bereiche der Automatisierungstechnik entwickelt wurde. Neben der weiten Verbreitung im Bereich der Automatisierungstechnik steht eine Vielzahl an etablierten Lösungen bereit.

Wirtschaftlichkeit

Aufgrund der weiten Verbreitung des standardisierten Designs und der einfachen Handhabung ist das AS-Interface eine wirtschaftliche Lösung für die Anbindung von Sensoren und Aktuatoren an die übergeordnete Anlagensteuerung.



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